9.15.2006

Frank McCourt

Heute Morgen lernte ich durch die Süddeutsche Zeitung den irisch-amerikanischen Schriftsteller Frank McCourt kennen, bzw. las das Interview, das Jochen Temsch mit ihm führte. Er - Frank McCourt - stellt heute Abend um 20.00 Uhr (ausverkauft) im Literaturhaus am Salvatorplatz 1 sein neuestes Buch "Teacher Man" vor. In der deutschen Übersetzung heißt es "Tag und Nacht und auch im Sommer"und ist bei Luchterhand erschienen.
Was mich auf die Bücher, "Die Asche meiner Mutter","Ein rundherum tolles Land" neugierig macht ist seine, in diesem Interview geäußerte, kritische Einstellung zur Kirche und zum Papst. Er würde diesen fragen, wenn er dazu Gelegenheit bekäme: "Warum finden sie keinen Anschluss an die moderne Welt? Die Themen im einzelnen wären: Geburtenkontrolle, Kondome, solche Sachen. Es ist doch verrückt - diese alten Männer in Rom halten nicht Schritt mit dem Rest der Welt." ....................
"........... Das sind arrogante Leute im Vatikan. Man muss ja nur mal sehen, wie sie 2002 auf die Pädophilie-Vorwürfe gegen Priester in Boston reagierten. Der Papst machte nichts. Der zuständige Kardinal Law bekam einen guten Job in Rom, er lebt im Luxus............ " ...............
"Wenn du deine Angst vor der Hölle los wirst, bist du frei. Die Hölle ist ihre Waffe." ...........
Auf die Vermutung von Herrn Temsch, es gäbe also keine Hölle antwortete er: "Doch, aber wir haben sie hier, auf der Erde."

Weitere Infos hier.
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1 Comments:

Anonymous Ludovika said...

bin grad fast am ende seines lehrerbuches angekommen, bin auch so eine, die oft aneckt, deswegen gernstens gelesen- auch für nichtpädagogis empfehlenswert, denn diese olle institution ham wir alle durchlaufen auf mehr oder weniger gepolsterten socken...gruß von Lu

11:32 vorm.  

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