11.21.2009

Sterblich

Als Elvis starb, ich erinnere mich noch genau an den Tag, fühlte ich mich am Strand von Rovinj unsterblich. Mir war zwar damals schon klar, dass ich nicht unsterblich war, tröstete mich aber mit dem Gedanken, dass wahrscheinlich meine unsterbliche Seele der Grund für dieses Unsterblichkeitsgefühl sei. Jedenfalls musste irgendetwas an oder in mir unsterblich sein.
Vorgestern las ich, dass eine Erkrankung der Lunge, des Herzens oder der Niere zum Tod führe.
Tröstend fällt mir dazu ein, dass ja schon die Geburt zum Tod führt.
(Bild Wikipedia)

11.17.2009

Salamandra

Die kluge Salamandra teilt uns in ihrem Blog ihre realistischen Überzeugungen mit. Jedenfalls halte ich diese für sehr realistisch. In ihren vielen Äußerungen über Schweinegrippe fällt mir auch diese hier wieder auf; und hier das Ergebnis von meinem Googeln.

Bei uns in Ismaning regiert der Föhn. Die Sonne scheint. Es ist warm.

11.07.2009

Der letzte Sonnentag

Heute Morgen wachte ich im dichten Nebel auf. "Na," dachte ich so bei mir: "das ist ja mal endlich ein Tag, um bis zur Bewusstlosigkeit auf der Couch zu schlafen." Aber kurz nach der Blogleserei stahlen sich helle Sonnenstrahlen in das Zimmer. Der schwarze Schmetterling am Fenster flatterte aufgeregt hinauf und hinab und freute sich. Draußen ist es für ihn zu kalt. Deshalb halte ich ihn weiter gefangen; ein gefangenes Geschenk.
Im Kinderzimmer verschönert die Fototapete seit mehr als zwanzig Jahren den Kleiderschrank des ehemaligen Jugendlichen. Sie gefällt mir noch immer. Ob diese Gegend wohl heute noch so aussieht wie damals, als sie fotografiert wurde? Ich wünsche es, sowie ich mir, und vielleicht uns auch, noch viele sonnige Föhntage im November wünsche.

Am Heiligen Abend kann es dann ja ruhig mal ein bisschen schneien, von mir aus sogar heftig, wegen der Kinder. Aber danach sollte es auch wieder gut sein, mit dem Schnee und mit der Kälte.

10.23.2009

Aus der Werkstatt

Mit dem Auto fahre ich in sechzig Minuten nach Herrsching. Mit dem Bus und anschließend der S-Bahn dauert die Fahrt fast doppelt so lang, oder wenigstens neunzig Minuten. Über Ismaning hängt dichter Nebel. Wie es da wohl den Piloten in den Flugzeugen geht, die in dieser "Herbstmilch" landen müssen?
In München klarte es kurz auf, aber in Herrsching hatte der See wieder für Feuchtigkeit gesorgt. Ich nahm kein Taxi vom S-Bahnhof zur Werkstatt. Ich ging zu Fuß und büßte, dass ich in den letzten Monaten zu oft mit dem Auto fuhr anstatt zu laufen.
Zur Belohnung für das Gehen besuchte ich das Al Porto und bestellte mir wieder ein Stück Tiramisu, einen Capuccino und ein Glas Leitungswasser. Es war zu kalt um draußen sitzen zu können. So präsentierte sich mir der See nur durch die Fensterscheiben. Irgendwie wollte die Kamera das Ganze nicht fotografieren. Ich kann deshalb nur dieses unklare Bild präsentieren.

10.18.2009

Nachtrag

Bei Lu fand ich einen Link zur TAZ. Hier wird Harry Rowohlt interviewed, oder interviewt, nein doch besser interviewed.
Morgen fahre ich wieder mein Auto in die Werkstatt nach Herrsching am Ammersee. Im Al Porto werde ich ein Tiramisu essen, wie neulich, als ich den Schaden schätzen ließ.



10.12.2009

Hörschokoladenbonbon

Manchmal findet man morgens ein Geschenk in den Blogs. Das ist mir eben passiert. Ich las, wie jeden Morgen, Edward B. Gordons Blog und klickte seinen Link zur Frankfurter Buchmesse an. Und da las ich, dass Harry Rowohlt "Pu der Bär" weiter übersetzt hatte. Eine kurze Vorlesehörprobe von ihm war/ist dann das Hörschokoladenbonbon.

Bild gemalt von Edward B. Gordon

10.10.2009

Geschenk

Anläßlich eines Besuches konnte ich diese wunderschöne Orchidee bewundern.
Frau R. hatte sie zu Weihnachten geschenkt bekommen. Ich habe keine besondere Beziehung zu Orchideen. Diese hier, die finde ich schon sehr prächtig.