11.01.2014

Allerheiligen

Passend zum heutigen Tag klickte ich auf meiner Blogliste das Bestatterweblog an. Unter der Überschrift "Meine Angst vor dem Tod" berichtet eine Frau, wie sie als Kind den Tod ihrer Oma erlebte.

Meine Angst vor dem Tod
Hallo zusammen..
Ich bin zufällig auf diesen Blog hier gekommen und dachte mir ich schreib auch mal was dazu.Und zwar geht es hier um die Angst, zu sterben.
Ich habe fürchterliche Angst vor dem Tod. Aber das auch erst seitdem meine Oma von uns gegangen ist.


weiterlesen auf http://bestatterweblog.de/

10.25.2014

Endlich mal wieder

Das Wetter ist trist. Es nebelt mit regnerischen, aber auch sonnigen Akzenten. Zu bezahlende Rechnungen motivieren mich, das Haus zu verlassen und zur Bank zu fahren. Anschließend belohne ich mich in Ricks Cafe. Es gibt noch Croissants, und die Kaffeemaschine ist auch nicht kaputt. Ich vermisse Ivan Rebroff. Hoffentlich geht es ihm gut, und es ist nur die Baustelle, die ihn vom Besuch des Cafes abhält.Meine Lieblingsbeschäftigung im Rick ist Zeitschriften zu lesen. Die Wolken überlegten sich es nicht tröpfeln zu lassen. Ich komme trocken wieder nach Hause.

F. erzählt, dass die Igel seit 14 Tagen schlafen. Die Futternäpfe der Katzen hätten sie seit Mitte Oktober nicht mehr leer gefressen. Das bedeute nach Meinung ihrer Großmutter einen strengen Winter. Hoffentlich stimmt beides nicht. Die Eichhörnchen klettern jedenfalls noch lustig in den Bäumen herum.

Wir haben Herbstferien. S. fährt mit ihrem Lover nach Mantua. War da nicht auch Romeo, damals, als Julia in Verona eingeschlafen war?

10.03.2014

Die Zeit sie eilt im Sauseschritt

Es wird Zeit mit meinem Auto endlich aus der Waschstrasse zu fahren. Seit zwei Monaten schaue ich dieses Waschstrassenbild an, wenn ich die Blogs meiner Blogliste lese, und nichts geschieht. Ich bin krank, und ich kann nicht zum Rick fahren. Ich bin krank, und kein Arzt kann mir helfen. Nun scheint es langsam wieder gut zu werden, und was passiert? Die Straße vor dem Rick wurde aufgerissen. Die Parkplätze sind teilweise belegt von den Arbeitern und teilweise ebenfalls aufgerissen und abgesperrt. Die M. erzählte mir von einem italienischen Lokal, in das sie vor einigen Tagen ihren Besuch führte. Es liefert auch Gerichte nach Hause. Wir lassen uns liefern, und siehe da, es schmeckt. Wenigstens muss ich nicht verhungern.

9.08.2014

In der Waschstrasse







9.06.2014

Ricks Cafe

Ist man krank, muss man zu Hause bleiben.
Ist man krank, muss man auf Kaffeebesuche verzichten.
Ist man krank, freut einen nichts.
Ist man krank, tut man sich selbst leid.
Ist man krank, benötigt man Hilfe.

Zwei Monate auf den Besuch beim Rick verzichtet.
Zwei Monate keine Freunde beim Rick getroffen.

Zwei Monate die Hilfe im Haushalt durch Anwesenheit gestört.
Zwei Monate keine Musik ertragen.

Heute zur Garage gegangen.
Heute zur Tankstelle gefahren.
Heute im Rick einen Eiscafe getrunken.

7.19.2014

Anruf

An einem Freitag mit teils bedecktem, teils sonnigem Himmel, es ist noch kühl, klingelt um 10.32 Uhr das Telefon.
Unwillig wegen der frühen Störung hebe ich ab.
"Spreche ich mit Frau Sa scha ma Meiar?"
"Warum?"
"Sind sie das?"
"Warum wollen sie mich sprechen?"
"Ach Saschama, sie machen mir das Leben wirklich schwer."
Ich lege auf.

6.16.2014

Zerbrochen

Dieses Mal ist mein Abendessen beendet. Auf meinem Teller liegen Tomatenhäute, die ich entsorgen will. Ich halte den Teller unter dem Spülbecken über die Dose, in die ich die Häute immer schiebe. Seit 1977 ist noch nie passiert, was jetzt passiert: Der wunderschöne Teller rutscht mir aus der Hand und landet auf dem Boden, aber nicht als Gesamtkunstwerk, sondern zerbricht in viele Teile. Wer ist jetzt daran schuld? Ich bin alleine. Niemand da, den ich dafür verantwortlich machen kann. Das ist schon sehr ärgerlich.

Kaputt

An einem Samstag in diesem Monat gehe ich in die Küche. Wie jeden Tag hole ich ein kleines Töpfchen und ein kleines Pfännchen aus dem Schrank und setze sie auf den Herd. Ich fülle beide mit Wasser, das Töpfchen mit etwas, nein, mit viel mehr Wasser als das Pfännchen. Ich öffne die Eisschranktür um gelbe Rüben, Fenchel, Lachs und Shrimps herauszulegen. Die Temperatur fühlt sich nicht wirklich kalt an. Ich schaue ins Gefrierfach. Eine Eisplatte liegt auf dem Gefriergut. "Na, der taut sich selbständig ab," denke ich und entsorge die Eisplatte im Spülbecken. Ich bemerke eine Wasserpfütze vor dem Eisschrank.  Der Eisschrank springt nicht an, als ich den Regler auf die höchste Stufe drehe. Die Fächer im Eisschrank sind nass. Ich wische alles auf und denke über die nächsten Schritte nach, denn der Eisschrank springt immer noch nicht an. Mein Elektriker fällt mir als rettender Engel ein, sollte er denn kommen, wenn ich ihn anrufe. Also schicke ich ihm eine verzweifelte SMS. Er ruft mich dieses Mal ziemlich schnell zurück. Er kommt dieses Mal auch ziemlich schnell vorbei. "Der Thermostat ist kaputt. Bis ein neuer da ist, dauert es einige Tage. Wie alt ist denn der Eisschrank?" Er ist so alt, dass ich mich nicht mehr an sein Anschaffungsdatum erinnern kann. Also lohnt sich ein neuer. "Der ist am Montag da." Bis dahin werde ich schon über die Runde kommen, was ich ja muss. Ich gebe Herrn L. noch ein großes Stück Parmesan und Brot aus dem Gefrierfach mit.