6.05.2007

Istanbultips

Sab führte Halsweh, Husten und Schnupfen in die Türkei ein, ich nahm alles wieder mit nach Hause. Nun liege ich mit einer sich prächtig entwickelnden Bronchitis teilweise im Bett, teilweise auf der Couch, fix und fertig, Globuli schluckend, unfähig zum Rick zu gehen.
Istanbul ist gegenwärtig. Ich schaue wie durch ein Fenster auf die Stadt, oder sehe sie mir wie in einem Film noch einmal an.
Jedenfalls funktionierte der Pick up vom Hotel aus nicht. Ich hatte nicht gewusst, dass die Uhren in Istanbul eine Stunde vorgestellt werden müssen und die falsche Ankunft angegeben. So fuhren wir mit einem "Taksi" ins Londra Hotel - Grand Hotel de Londres (1892) Tepebasi, Mesrutiyet Cad.117, 34430 Beyoglu-Istanbul. Das Taxi kostete 15 Euro oder 30 Türkische Lira. Beim Rücktransfer bezahlte das Hotel nach langem Handeln allerdings nur 20 Türkische Lira. Ich bin nicht lärmempfindlich und fand mich gut untergebracht. Das Frühstück im "Keller" schmeckte mir nicht: Baggett, Tomaten, Gurken, Oliven, abgepackte Marmeladen, Käse, Kaffee und Tee. Der Preis ist günstig. Ich kann es wirklich empfehlen.
Am ersten Tag hatten wir Mühe den günstigstens Weg hinunter zur praktischen Straßenbahn
und zur Information zu finden. Aber am zweiten Tag wußten wir, beim Hotel rechts raus, bis zur Straße mit den Schienen, der Istikal Caddesi, dann ein Stück runter zum Tunel Platz, an dem die alte Straßenbahn abfährt zum Taksim Platz, umdreht und wieder am Tunel Platz ankommt. Da der Berg von unten sehr mühsam zu besteigen ist, nahm ich mir immer ein Taxi von Karaköy (Haltestelle der neuen Straßenbahn) zum Tunel Platz.
Überhaupt die Straßenbahn, das ist ein Geschenk. Man kauft sich wie in N.Y. Jettons und wirft sie in den Münzschlitz beim Eingang. Man kann damit so weit fahren wie man möchte. Die neue Sraßenbahn fährt von Karaköy über die Galatabrücke in den orientalischen Stadtteil. Hier kann man von den Basaren, über die Moscheen, Gärten und das Topkapi Saray alles besichtigen, was das Herz begehrt. Empfehlenswert ist auch die Bosporus Tour (12.50 - YTL.), eine Fahrt mit
dem Schiff den Bosporus entlang, die insgesamt fünf Stunden dauert, wegen einer Stunde Mittagspause.
Und das mit dem Geld ist auch eine einfache Angelegenheit. Wie bei uns gibt es bei den Banken Außenschalter. Man steckt, wie bei uns, seine Karte rein, wählt die Geheimzahl, den Betrag und schon hat man was man braucht. Für 100 - YTL. bezahlte ich 60,41 Euro. Eine Dorade kostete 16 - YTL, eine Flasche Wein 30 - YTL. und ein Glas Tee 50 Cent. Alles schmeckte hervorragend.
Das war auch noch sehr hilfreich: Gleich am ersten Tag besorgten wir uns beim Informationspunkt oder Infozentrum einen Stadtplan von Istanbul und einen Metro-Bus-Zug-Straßenbahnplan.
Wieder zurück in Ismaning klärte mich meine Zahnärztin auf, dass ich die Prinzeninseln und die Süleyman Moschee hätte unbedingt anschauen müssen und ja, die Schatzkammer in dem Topkapi Sarayi hatte ich auch nicht gesehen, und sie war nur vier Tage damals in Istanbul.
Da werde ich wohl noch einmal hinfahren müssen. Und das Babylon, da war ich auch nicht drin!
Am meisten hat mich die Hagia Sophia beeindruckt.

3 Comments:

Anonymous Metze said...

Ach ja: Istanbul. Eine irre Stadt!! Um vieles zu sehen, braucht es ein bissel mehr Zeit und mindestens ein Ortskundiger wäre von Vorteil.

Ich bekomme Heimweh .... ´nach so vielen Jahren!!

4:41 nachm.  
Blogger saxana said...

Ah, dann bist du so ein Ortkundiger! Ja, Istanbul ist wie der Name, wunderbar. Ich wünsche dir, dass du bald wieder dort sein wirst.

7:54 nachm.  
Anonymous schoko-bella said...

konstantinopel, istanbul, byzanz... nenn sie wie du willst, es ist die schönste stadt der welt!
prinzessineninsel? meinst du kiskulezi?

7:58 nachm.  

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