3.20.2007

Interview von Eckhard Nickel in der SZ

An Freitagen freue ich mich auf die SZ Magazine und da vor allem auf Axel Hacke, und an Samstagen lese ich begierig die Interviews auf den letzten Seiten der Wochenendausgaben. Vorletzten Samstag konnte ich das gefällige Interview von Wolfgang Joop lesen. Letzten Samstag hatte Eckhart Nickel mit Art Garfunkel gesprochen, Thema, Akustik.
Herr Nickel fragt am Ende des Interviews Herrn Garfunkel: Gibt es eine angeborene Sehnsucht nach dem Schönen? Und Art Garfunkel antwortet ihm: Nehmen Sie "Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten" von Robert M. Pirsig. Er macht eine Motorradtour mit seinem acht Jahre alten Sohn, und während der ganzen Reise ist er der Erzähler und der Sohn der Zuhörer. Und er erzählt ihm die lange Geschichge der großen Ideen der westlichen Zivilisation. Darwin, Freud, alle wesentlichen Akkorde menschlichen Denkens. Pirsig gibt aber zu verstehen, dass Intellektualität nichts nützt, wenn man bei einer Panne sein Motorrad nicht reparieren kann.
Und Eckhart Nickel fragt weiter: Was ist besser, lesen oder reparieren?
Lesen ist was für schüchterne Leute. Was meinen Sie damit? Wer nur liest, wird zum sozialen Feigling. Schönheit ist immer: draußen.
Und das erfahre ich an mir selbst, die ich zur Zeit fast nur noch lese.

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

Ach, das hat er nur gesagt, weil es sich gut anhört. Ich gebe nicht viel drauf, was Prominente sagen.

Die meisten Leute, die nicht oder wenig lesen, haben einfach nicht den Kopf dafür. Meistens haben sie es auch nicht gelernt.

Man kann übrigens auch draussen lesen.

11:09 vorm.  

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