3.24.2011

Besuch in Herrsching

Der Parkplatz meiner Obstfrau war ziemlich besetzt. Ich stieg in mein Auto und fuhr in die Ausfahrt. Die Münchner Straße war so befahren, dass ich lange warten musste, bis die Autoschlange endlich unterbrochen wurde. Aber da war es schon passiert. Ein heftiger und unerwarteter Ruck meines Wagens schob mich ein Stückchen nach vorne. "Also wirklich!", rief ich. Das hatte mir gerade noch gefehlt. Die Kundin, mit der ich gerade ausgetauscht hatte, wo sie ihren Lugana kauft, war mir hinten auf- oder besser draufgefahren. Das Glas des Rückscheinwerfes war zerbrochen, der Lack der Stossstande angekratzt.
Also musste ich wieder nach Herrsching in meine Werkstatt fahren und den Schaden schätzen lassen.
Wie immer genoss ich den Ammersee in der Sonne, trank einen Capuccino und aß ein Tiramisu im Al Porto. Mir wird nach dem Kuchen immer schlecht, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Anschließend kaufte ich eine Rose und besuchte das Grab meines Freundes.
Es war und ist noch so warm, dass ich das Verdeck öffnen konnte und kann, zum ersten Mal in diesem Jahr.